{"id":6143,"date":"2019-08-07T15:00:28","date_gmt":"2019-08-07T13:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/hoegy.de\/homepage\/?p=6143"},"modified":"2021-04-06T15:31:58","modified_gmt":"2021-04-06T13:31:58","slug":"reise-durch-epochen-und-stile-sommerkonzert-der-hoegy-sinfoniker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hoegy.de\/homepage\/reise-durch-epochen-und-stile-sommerkonzert-der-hoegy-sinfoniker\/","title":{"rendered":"Reise durch Epochen und Stile: Sommerkonzert der H\u00f6Gy-Sinfoniker"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_small\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p class=\"western\">Die hochsommerliche Hitze schreckte die Besucher nicht ab, und so f\u00fcllte sich der Festsaal des H\u00f6lderlin-Gymnasiums schon eine halbe Stunde vor der Auff\u00fchrung mit erwartungsvollen Zuh\u00f6rern. Schlie\u00dflich standen mit dem diesj\u00e4hrigen Sommerkonzert der H\u00f6Gy-Sinfoniker unter der Leitung von Ralf Ellinger wieder abwechslungsreiche und von vielen unterschiedlichen Musikstilen gepr\u00e4gte musikalische Leckerbissen auf dem Programm.<\/p>\n<p class=\"western\">Im ersten Teil kamen besonders die Beethovenliebhaber auf ihre Kosten. Das Konzert begann ganz klassisch mit der Ouvert\u00fcre zu Goethes Drama \u201eEgmont\u201c. Den jungen Musikerinnen und Musikern gelang es, mit variantenreichen und virtuos gespielten Kl\u00e4ngen der Streichinstrumente, der Holz- und der Blechbl\u00e4ser die Geschichte der Knechtschaft, des Freiheitsstrebens, der Tragik und der Hoffnung musikalisch eindrucksvoll wiederzugeben.<\/p>\n<p class=\"western\">Das folgende Werk f\u00fchrte die Zuh\u00f6rer erneut in die Welt der Wiener Klassik. Deborah Sausmikat spielte begleitet vom klein besetzten Orchester den 3. Satz aus dem 2. Klavierkonzert Ludwig van Beethovens und zeigte auf den Tasten eindrucksvoll ihr K\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"western\">Zorn, Verbitterung und Wut waren bekannte Begleiter im Leben von Beethoven. Wie kann man sein aufbrausendes Naturell, seinen oft abrupten Stimmungswandel musikalisch ausdr\u00fccken? Eine Antwort auf diese Frage bot an diesem Abend der modernste musikalische Beitrag: \u201eRaptus \u2013 die Freiheit des Beethoven\u201c. Das St\u00fcck wurde erst 2018 von Enjott Schneider komponiert, der so den Bogen von der Gegenwart zur Klassik spannt. Immer wieder tauchen deshalb im Verlauf des Werks Reminiszenzen an Motive und Melodien bekannter Beethoven-Kompositionen auf.<\/p>\n<p class=\"western\">Die unterschiedlichen, von Dissonanzen gepr\u00e4gten Stimmungen Beethovens lie\u00dfen, die H\u00f6Gy-Sinfoniker, jetzt in sehr gro\u00dfer Besetzung, eindrucksvoll erklingen. Nach zart gespielten Partien t\u00fcrmten sich immer wieder leidenschaftliche und wuchtige Kl\u00e4nge auf, die lange im Festsaal nachhallten.<\/p>\n<p class=\"western\">Nach dem klassischen und modernen Werken der ersten H\u00e4lfte zeigten die Sinfoniker nach der Pause ihre gro\u00dfe stilistische Vielfalt mit St\u00fccken aus der Romantik und aus dem fr\u00fchen 20. Jahrhundert.<\/p>\n<p class=\"western\">Im Concertino f\u00fcr Fl\u00f6te von\u00a0<em>C\u00e9cile<\/em>\u00a0Chaminade \u00fcberzeugte Pauline Henzler mit virtuosen L\u00e4ufen und gef\u00fchlvollen Kantilenen. Im 2. Satz der 5. Sinfonie von Antonin Dvorak konnten die jungen Musiker der H\u00f6Gy-Sinfoniker ihre F\u00e4higkeiten der melodischen Gestaltung unter Beweis stellen.<\/p>\n<p class=\"western\">Danach ging es musikalisch \u00fcber den gro\u00dfen Teich nach Amerika: Mit George Gershwins popul\u00e4rer \u201eRhapsody in Blue\u201c erreichte das Konzert seinen H\u00f6hepunkt. Dem Orchester auf der voll besetzten B\u00fchne gelang es, die Stimmung aus Elementen des Pop, Jazz und der klassischen Musik spannungsvoll zu gestalten. Viele Zuh\u00f6rer wippten bei den charakteristischen swingenden Rhythmen auf ihren Pl\u00e4tzen mit. Max Balbachs souver\u00e4ne Interpretation am Fl\u00fcgel bestach durch technische Brillanz und differenzierte Dynamik.<\/p>\n<p class=\"western\">Die H\u00f6Gy-Sinfoniker dankten dem Publikum f\u00fcr begeisterte Standing Ovations mit dem \u201eJames Bond-Theme\u201c als Zugabe.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die hochsommerliche Hitze schreckte die Besucher nicht ab, und so f\u00fcllte sich der Festsaal des H\u00f6lderlin-Gymnasiums schon eine halbe Stunde vor der Auff\u00fchrung mit erwartungsvollen Zuh\u00f6rern. 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