Krise als Chance: Preise beim Geschichts-Wettbewerb für HöGy-Schülerinnen

Unter dem diesjährigen Motto „Krise, Umbruch, Aufbruch“ haben Schülerinnen des Hölderlin-Gymnasiums erfolgreich am Geschichtswettbewerb der Körber-Stiftung teilgenommen. Am 20. September konnten sie nun ihre Preise im Beisein von Kultusministerin Susanne Eisenmann im Neuen Schloss in Stuttgart entgegennehmen.

Bei diesem Wettbewerb, der regelmäßig unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stattfindet, recherchierten Teilnehmerinnen der Geschichts-AG unter der Leitung von Ingo Böhlert und Julia Benz eigenständig zu verschiedenen Themen und trugen ihre vielfältigen Ergebnisse zusammen.

Ella Fellmann (KS1) erhielt einen Landespreis für ihre Arbeit „Tradition versus Emanzipation“. In ihrem Projekt untersuchte sie die Geschichte ihrer Urgroßmutter und in diesem Zusammenhang die zahlreichen politischen und sozialen Umbrüche im 20. Jahrhundert. In der lebensnah gestalteten Arbeit gelingt es Ella Fellmann systematisch darzustellen, was für Herausforderungen Mädchen und Frauen in den bewegten Jahrzehnten zwischen Kaiserreich und Nachkriegzeit ausgesetzt waren.

Franziska Knappe (ebenfalls KS1) hat für ihr Projekt zum Thema Flucht und Vertreibung im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg den Förderpreis der Körber-Stiftung gewonnen. Sie erforschte im Rahmen von Zeitzeugenberichten den Weg von Flüchtlingen und Vertriebenen, die unter härtesten Bedingungen den Weg aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten in die Region Nürtingen fanden. Dabei spannt sie auch einen Bogen zur heutigen Flüchtlingssituation und zeigt, dass Flucht ein zeitloses Problem darstellt, zugleich aber auch neue Chancen bieten kann.

Die sehr unterschiedlichen und spannenden Querschnitte durch die Geschichte haben gezeigt, dass trotz aller Widrigkeiten von Krieg und Entbehrungen sich Krise, Aufbruch und Hoffnung nicht ausschließen.

 

Herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Erfolg!

 

 

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