Erster musikalischer Glanzpunkt 2026: Neujahrskonzert der HöGy-Big Band

Sing, Sing, Sing – die drei Worte kann man angesichts der vielfältigen künstlerischen Darbietungen und Ausprägungen wahrlich als symbolisches Motto des Abends ansehen. Zugleich bildete der gleichnamige Swing-Titel den Auftakt für eine Kette musikalischer Highlights mit unterschiedlichen Stilen, Instrumenten und virtuosen Improvisationen, die das Neujahrskonzert der HöGy-Big Band prägten. Unter der Leitung von Frank Schlichter spielte das Ensemble in erweiterter Besetzung im ausverkauften K3N gekonnt auf. Da waren einmal – ganz ungewohnt – die Streicher, die das eingespielte Ensemble junger Musikerinnen und Musiker mit neuen Klängen bereicherten.

Außerdem fanden sich einige ehemalige HöGyaner in der Big Band, unter ihnen wie in „alten“ Zeiten ihr Gründer und ehemaliger Leiter, Walter Schuster, der gekonnt am Akkordeon spielte. Er prägte ferner mit französischen Chansons, die er selbst arrangiert hat, das Programm entscheidend mit. Kunstvoll und professionell gesungen von seiner Tochter Franziska Ameli Schuster rissen Lieder wie „C’est si bon“, „La vie en rose“ und andere das Publikum mit und beeindruckten durch ihren Variantenreichtum.

Dann wieder Blues mit dem beschwingten „Sweet Home Chicago“, gefolgt von „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James Bond-Film. Hier glänzte Franziska Ameli Schuster, selbst eine ehemalige HöGy-Schülerin, einmal mehr mit ihrer perfekten und erstaunlichen Vielseitigkeit in verschiedenen Stilen und sorgte nicht nur für gute Stimmung, sondern auch für Gänsehaut. Das galt auch als sie – gemeinsam mit ihrem Bruder Sebastian am Kontrabass – das Stück „Calling You“ interpretierte und dabei ruhigere Töne abwechslungsreich die Stimmung prägten.

Und auch der ehemalige HöGyaner Lucas Neps durfte natürlich nicht fehlen, der die Band seit einigen Jahren mit seinen Gesangskünsten bereichert. Er begeisterte mit dem Song „Feeling Good“ – Titel und Musik als Ausdruck für äußerst gelungene Stimmung. Der Samba „Children of Sanchez“ animierte die letzten Zuhörerinnen und Zuhörer, rhythmisch mitzuklatschen und das groovende, virtuos aufspielende Ensemble versetzte das Publikum spätestens jetzt mit seinem unverkennbaren Sound auf Betriebstemperatur.

Ein Feuerwerk aus Noten und Rhythmen eröffnete nicht nur das Neue Jahr. Wie der Blick in den HöGy-Terminkalender verrät, war das Konzert zugleich der Auftakt für zahlreiche weitere musikalische Höhepunkte, die das Schulleben in diesem Jahr bereichern werden.