Die Klasse 6D ist gerade im Südwesten Englands unterwegs. Hier sind einige aktuelle Eindrücke.
Tag 1: Im Bus
Am Samstag, 13.06., Punkt 18.00. Uhr, Abfahrt am Högy, auf nach Exmouth in Devon.
26 Schülerinnen der Klasse 6d begannen das Abenteuer Schullandheim. Eine strapaziösen Nachtfahrt lag vor uns, und die Meisten konnten nicht allzu viel Schlaf bekommen. Wegen absurd langwieriger Zoll- und Einreiseformalitäten war die rechtzeitige Ankunft an der Fähre in Calais ernsthaft in Gefahr, aber wir hatten Gl0ck und konnten schon bald die berühmten Kreidefelsen von Dover sehen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Stonehenge (Kultur muss sein) erreichten wir schon um 13.30 Uhr unser Ziel und konnten uns standesgemäß am Strand akklimatisieren. Um 16.00 wurden alle von ihren Gasteltern abgeholt und konnten nach dieser Tour über 22 Stunden gut und tief schlafen.
Tag 2
Herrlicher Sonnenschein begrüßte uns am nächsten Morgen. Ideal für unseren kleinen Walk zur „geoneedle”, dem Startpunkt der sogenannten Jurassic Coast, in deren Gesteinsschichten zahlreiche Fossilien gefunden wurden.
Auf dem Weg dorthin gab es noch die Gelegenheit, sich am Meer zu vergnügen und ein paar besonders Kälteresistente trauten sich doch, ziemlich weit in die Fluten zu stapfen.
Frau Kurz hatte alle Zutaten für einen typischen devonschen cream tea besorgt und so gab es am Ziel ein kleines Picknick mit scones, cream und jam.
Nach der Rückkehr nach Exmouth ging es gleich mit dem Bus weiter nach Exeter, einer wunderschönen Universitäts- und Bischofsstadt mit ihrer beeindruckenden Kathedrale. Nach diesem kulturellen Höhepunkt ging es hinab in die Niederungen des profanen kapitalistischen Shoppings. Auch schön. Am Abend dann zurück nach Exmouth, den Tag in den einzelnen Gastfamilien ausklingen lassen.

Tag 3
Abfahrt um 9.00 Uhr. Erstes Ziel war das Trebarwith. Die Straße nach zum Dorf war viel zu schmal für unseren Bus, so dass wir die letzte Etappe zur Bucht zu Fuß zurücklegen mussten. Am Strand konnten Höhlen erkundet werden und die Felsen luden zu kleinen Kletterabenteuern ein.
Danach machten wir uns auf den Weg an der Küste zum Tintagel castle, einer alten Burg, in der der Sage nach sich auch König Artus aufhielt. Nach einem einigermaßen anstrengenden Aufstieg zum Küstenpfad wurden wir mit erfrischendem Wind und herrlichen Ausblicken auf das Meer belohnt.
In Tintagel gab es freie Zeit am Meer, in Souvenirs-Shops und Bäckereien mit obligatem Verzehr der berühmten cornish pasties oder anderer Spezialitäten.
Zurück in Exmouth hatte Frau Kurz zum Ausklang des gemeinsamen Tages ein gemeinsames Fish and Chips-Essen im churchyard organisiert. Sehr schön und sehr lecker!

Tag 4
Heute, Mittwoch, war frühes Aufstehen angesagt. Eine zweieinhalbstündige Busfahrt nach Bath lag vor uns.
Bath wurde von den Römern gegründet, weil es dort die einzigen heißen Quellen in ganz England gibt. Um 11.00 Uhr konnten wir das teilweise restaurierte römische Bad in Bath und das dazugehörende, sehr interessante, Museum mit Audioguides besichtigen. Danach führte uns ein kurzer Stadtrundgang über „the Circus” zu „the Royal Crescent”, ein wunderbar über der Stadt gelegener Baukomplex im georgianischen Stil, der aktuelle Berühmtheit erlangte, weil viele Szenen der Serie „Bridgerton“ dort gedreht wurden.
Am Nachmittag hatten alle die Gelegenheit, die Stadt in kleinen Gruppen auf eigene Faust erkunden zu können, schon wieder eine Gelegenheit sich um englandtypische Souvenirs zu kümmern.
Nach unserer Rückfahrt werden wir in Exmouth die Stimmung beim ersten WM-Spiel der Engländer erleben können, könnte hoch hergehen.

