„Da flogen wir, da wanderten wir, wie Schwalben, von einem Frühling der Welt zum andern.“ Fridrich Hölderlin (1770 – 1843)
In den 40 Jahren nach unserem Abitur wanderten wir alle in die verschiedensten Richtungen, um uns am 04. Juli 2026 wieder dort zu treffen, wo wir die prägendsten Jahre unserer Jugend gemeinsam verbracht haben. Nach unserem ersten Jahr im ehrwürdigen „alten“ HöGy mitten in der Stadt durften wir 1978 in das damals top-moderne Gymnasium am Lerchenberg umziehen, und erlebten Sprachlabor, bestens ausgestattete Biologie- und Physikräume, eine „Bibliothek“ mit echten Büchern und im Verlauf Informatik-Räume mit „Commodore C64“-Computern. Vieles hat sich nach der Renovierung 2024 verändert, Sprachlabor und Bibliothek sind verschwunden, die Computerräume und alle anderen Räume topmodern und barrierefrei.
30 Abiturienten des Jahrgang 1986 trafen sich bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst zum Sektempfang im Pausenhof, Namensschilder erleichterten dabei die Wiedererkennung der ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. Danach wurden wir von Herrn Jörg Bauer, dem stellvertretenden Schulleiter, durch „unsere“ ehemalige Schule geführt. „Weißt Du noch…“, „War da nicht …“ – so fingen die meisten Gespräche an auf unserer Tour, die geprägt war von einer gewissen Nostalgie, aber auch von Anerkennung an die großartige Schule, die sich uns präsentierte. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an Herrn Bauer, der sich am Samstag Nachmittag die Zeit nahm, uns alles zu zeigen und zu erklären!
Nach der Schulbesichtigung verbrachten wir den Abend mit ca. 60 Abiturientinnen und Abiturienten bei lauen Temperaturen auf der Terrasse eines Lokals und schwelgten in Erinnerungen, so als wären nicht 40 Jahre, sondern nur ein Wimpernschlag seit unserem Abitur vergangen.

Christian von Tirpitz, Abitur 1986